{"id":624,"date":"2025-10-08T15:30:53","date_gmt":"2025-10-08T13:30:53","guid":{"rendered":"http:\/\/fanfiction.lilyg.de\/?p=624"},"modified":"2025-10-08T15:36:24","modified_gmt":"2025-10-08T13:36:24","slug":"mary-elizabeth-osullivan-22-blutenrosa","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fanfiction.lilyg.de\/index.php\/2025\/10\/08\/mary-elizabeth-osullivan-22-blutenrosa\/","title":{"rendered":"Mary Elizabeth O&#8217;Sullivan | 22. Bl\u00fctenrosa"},"content":{"rendered":"<p>&#8220;Mary?&#8221;, rief Draco die Treppe hoch, &#8220;Wo bleibst du denn?&#8221;<br \/>\n&#8220;Bin auf dem Weg!&#8221;, rief ich leicht gestresst zur\u00fcck, &#8220;Entspann dich.&#8221;<br \/>\nKeuchend zog ich meinen Koffer die Treppe runter und verfluchte mich dabei selbst, auf Hermine Granger geh\u00f6rt und den Hauselfen Urlaub gegeben zu haben. Es war so anstrengend, gut zu sein. Ich kam bei Draco an, st\u00fctzte mich auf meine Knie und rang nach Atem. Draco unterdr\u00fcckte sein Lachen, woraufhin ich ihn gespielt b\u00f6se ansah, was ihn noch lauter zum lachen brache. Dann nahmen wir die Koffer jeweils in die eine Hand und verschr\u00e4nkten die anderen miteinander. &#8220;Bereit?&#8221;, fragte Draco mit einem sanften L\u00e4cheln. Ich dr\u00fcckte seine und und erwiderte sein L\u00e4cheln: &#8220;Bereit, wenn du es bist.&#8221;<br \/>\nDraco lachte leise und wir apparierten.<\/p>\n<p>Die erste Woche unserer Flitterwochen verbrachten wir in Irland. Es war wirklich sch\u00f6n, wieder in meiner Heimat zu sein. Wir \u00fcbernachteten in einem alten Herrenhaus, das zu einem Zaubererhotel umgebaut worden war und gingen viel in die sch\u00f6ne Natur Irlands. Draco gefiel die Landschaft, was mich gl\u00fccklich machte. Die zweite Woche unserer Flitterwochen verbrachten wir bei Dracos \u00e4lterer Cousine in Frankreich. Lucie, ihr Mann Maximilien und ihre beiden T\u00f6chter Marlee und Madeleine hie\u00dfen uns herzlich willkommen. Sie wohnten gleich neben dem Strand und Draco und ich schliefen bei ihnen im G\u00e4stezimmer.<\/p>\n<p>&#8220;Marlee!&#8221;, schrie Lucie den Strand entlang, &#8220;Wir gehen jetzt!&#8221;<br \/>\nDie Sonne ging langsam unter. Madeleine g\u00e4hnte. Marlee kam angerannt und griff nach der Hand ihrer Mutter. Zusammen verlie\u00dfen wir den Strand.<br \/>\nDraco und Maximilien hatten bereits das Essen vorbereitet und so konnten wir uns direkt an den Tisch setzen. Nach dem Essen brachte Maximilien die beiden M\u00e4dchen ins Bett. Lucie und Draco begannen ein Gespr\u00e4ch. Ich h\u00f6rte einige Augenblicke lang zu, dann entschuldigte ich mich kurz, da mir pl\u00f6tzlich schlecht wurde. Mit schnellen Schritten, aber ohne zu rennen, eilte ich ins Badezimmer und \u00fcbergab mich dort geradewegs in die Klosch\u00fcssel. &#8220;Shit!&#8221;, fluchte ich leise, als mein Magen nichts mehr abgab. Einige Sekunden lang blieb ich noch auf dem Boden sitzen. Dann erhob ich mich langsam, sp\u00fclte und wusch mir meinen Mund aus. Ich starrte mein Spiegelbild an. Was war nur los mit mir? Wahrscheinlich hatte ich einfach das Essen nicht vertragen. Ja, das musste es sein. Schulterzuckend wandte ich mich vom Spiegel ab und ging zur\u00fcck zu Draco und Lucie. Beide musterten mich leicht besorgt. &#8220;Ist alles in Ordnung?&#8221;, fragte Lucie. &#8220;Ja, alles gut.&#8221;, antwortete ich und setzte ein L\u00e4cheln auf, &#8220;Ich bin nur etwas ersch\u00f6pft. Ich denke, ich gehe zu Bett.&#8221;<br \/>\nLucie l\u00e4chelte sanft: &#8220;Nat\u00fcrlich. Ruh dich aus.&#8221;<br \/>\nDraco hingegen runzelte die Stirn. Er glaubte mir nicht, daf\u00fcr kannte er mich mittlerweile zu gut. &#8220;Gute Nacht.&#8221;, verabschiedete ich mich und ging ins G\u00e4stezimmer. Ich zog mich um und legte mich ins Bett. Ich selben Moment ging die T\u00fcr auf und Draco betrat das G\u00e4stezimmer. Er setzte sich neben mich aufs Bett: &#8220;Ist wirklich alles in Ordnung?&#8221;<br \/>\nIch nickte nur. Draco seufzte: &#8220;Ich wei\u00df, dass das nicht stimmt Mary. Versprich mir nur, dass du es mir erz\u00e4hlst, wenn du dazu bereit bist.&#8221;<br \/>\nMir traten Tr\u00e4nen in die Augen und ich nickte erneut. &#8220;Gut.&#8221;, fl\u00fcsterte Draco und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich war mir selbst nicht ganz sicher, warum ich es ihm nicht einfach sagte, es war schlie\u00dflich nichts schlimmes. Wahrscheinlich wollte ich nicht, dass er mich f\u00fcr schwach hielt. Danke an meine Eltern, die mich so bescheuert erzogen hatten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen wurde ich von Sonnenstrahlen geweckt. Als ich mich umdrehte, sah ich geradewegs in Dracos graue Augen. Er betrachtete mich l\u00e4chelnd: &#8220;Du bist so sch\u00f6n.&#8221;<br \/>\n&#8220;Wie lange beobachtet du mich schon?&#8221;, fragte ich leicht l\u00e4chelnd. Draco zuckte grinsend mit den Schultern: &#8220;Eine Weile.&#8221;<br \/>\nIch lachte leise. Draco beugte sich vor und wir k\u00fcssten uns. Pl\u00f6tzlich wurde mir wieder schlecht. Ich zuckte zur\u00fcck, presste mir die Hand vor den Mund und sprang aus dem Bett. Dann sprintete ich ins Bad und \u00fcbergab mich wie am Abend zuvor in die Klosch\u00fcssel. Ein paar Minuten sp\u00e4ter klopfte es an die T\u00fcr. &#8220;Mary?&#8221;, fragte Draco besorgt, &#8220;Kann ich rein kommen?&#8221;<br \/>\nAls ich nicht antwortete, tat Draco es einfach. Ich hockte neben der Badewanne auf dem Boden. Draco setzte sich neben mich: &#8220;Was ist denn los Liebling?&#8221;<br \/>\nIch begann zu weinen und Draco nahm mich in den Arm. &#8220;Alles gut.&#8221;, fl\u00fcsterte er beruhigend, w\u00e4hrend er mir \u00fcber den R\u00fccken strich. &#8220;Ich wei\u00df einfach nicht, was mit mir los ist.&#8221;, schluchzte ich, &#8220;Und ich bin gerade so schwach. Ich wollte nicht, dass du mich so siehst.&#8221;<br \/>\nIch sp\u00fcrte, dass Draco sich in der Umarmung versteifte. Dann schob er mich ein St\u00fcck von sich weg, um mir besser ins Gesicht sehen zu k\u00f6nnen. &#8220;Mary, sieh mich an.&#8221;, verlangte er sanft. Z\u00f6gernd hob ich den Blick. &#8220;Du bist nicht schwach.&#8221;, erkl\u00e4rte Draco \u00fcberzeugt, &#8220;Im Gegenteil. Du bist die st\u00e4rkste Person, die ich kenne. Ich meine, wer schafft es schon, sich gegen den Dunklen Lord zu wenden, der, nebenbei gesagt, auch noch dein Onkel ist, und das zu \u00fcberleben?&#8221;<br \/>\nIch hatte aufgeh\u00f6rt zu weinen und ein vorsichtiges L\u00e4cheln umspielte meine Mundwinkel. &#8220;Es ist okay zu weinen.&#8221;, redete er weiter, &#8220;Und bitte, Liebling, versteck das nicht vor mir. Ich will f\u00fcr dich da sein.&#8221;<br \/>\nIch nickte. Draco l\u00e4chelte und nahm mich noch einmal kurz in den Arm: &#8220;Gut. Ich hohle mal Lucie. Sie ist ziemlich gut im Heilen. Bestimmt kann sie dir helfen.&#8221;<br \/>\nIch nickte erneut: &#8220;Danke Draco.&#8221;<br \/>\n&#8220;Kein Problem.&#8221;, sagte er l\u00e4chelnd. Er ging und f\u00fcr ein paar Minuten war ich alleine. Dann kam Lucie. Sie schloss die T\u00fcr hinter sich und sah mich einige Sekunden lang stumm an. Dann fragte sie: &#8220;Mary, k\u00f6nnte es sein, dass du schwanger bist?&#8221;<br \/>\nIch erstarrte. Konnte es sein?<\/p>\n<p><em>Dracos Sicht:\u00a0<\/em><br \/>\nMaximilien und ich bereiteten das Fr\u00fchst\u00fcck vor. Ich hatte Lucie erz\u00e4hlt, was mit Mary war und sie hatte mich gebeten, hier zu bleiben. Mary und sie m\u00fcssten ein Frauengespr\u00e4ch f\u00fchren. &#8220;Sie sind schon ziemlich lange weg.&#8221;, bemerkte Maximilien und stellte die Croissants auf den Tisch. &#8220;Fr\u00fchst\u00fcck ist fertig!&#8221;, rief er dann laut. Marlee und Madeleine kamen in identischen, bl\u00fctenrosa Kleidern ins Zimmer geh\u00fcpft. Sie hatten zwar ein Jahr Altersunterschied, sahen sich aber verbl\u00fcffend \u00e4hnlich. Wir warteten ein paar Herzschl\u00e4ge, dann betrat Lucie den Raum. Dicht gefolgt von einer ziemlich blassen Mary. Ich erschrak, als ich sie so sah. Mit zwei gro\u00dfen Schritten war ich bei ihr und nahm ihre H\u00e4nde in meine: &#8220;Mary! Was ist los?&#8221;<br \/>\nSie setzte ein L\u00e4cheln auf und entzog mir ihre H\u00e4nde: &#8220;Mir geht es gut.&#8221;<br \/>\nLucie legte ihr mit ernstem Gesichtsausdruck eine Hand auf die Schulter. Mary nickte nur und Lucie l\u00e4chelte leicht. Maximilien und ich tauschten einen verwirrten Blick. Wie schafften Frauen es nur immer, sich zu verst\u00e4ndigen, ohne, dass wir es verstanden? &#8220;Lasst uns fr\u00fchst\u00fccken.&#8221;, schlug Maximilien nach ein paar Sekunden des Schweigens vor. Wir stimmten zu, setzten uns an den Tisch und begannen mit dem Essen. W\u00e4hrend des Fr\u00fchst\u00fccks beobachtete ich Mary. Sie a\u00df wenig und sagte kein Wort. Ihr Blick war starr in die Luft vor ihr gerichtet. Sie schien tief in Gedanken zu sein. Wir beendeten das Fr\u00fchst\u00fcck und Lucie und Maximilien begannen mit dem Abr\u00e4umen. Lucie schenkte Mary ein ermutigendes L\u00e4cheln, das ich erneut nicht verstand. Mary stand ruckartig auf und trat zu mir: &#8220;Begleitest du mich zum Strand?&#8221;<br \/>\nIch runzelte verwirrt die Stirn,folgte meiner Frau aber aus dem Haus. Ein paar Minuten lang liefen wir schweigend den Strand entlang. &#8220;Mary, du verh\u00e4ltst dich komisch. Bitte sag mir was los ist.&#8221;, flehte ich, &#8220;Du wei\u00dft, dass du mir vertrauen kannst oder?&#8221;<br \/>\nSie nickte: &#8220;Ja, nat\u00fcrlich. Ich musste es nur selbst erst einmal verarbeiten.&#8221;<br \/>\n&#8220;Was denn?&#8221;, fragte ich leicht ungeduldig. Mary holte tief Lust: &#8220;Draco, ich bin schwanger.&#8221;<br \/>\nIch erstarrte und mir klappte die Kinnlade herunter. Mary sah mich \u00e4ngstlich an: &#8220;Sag doch bitte was.&#8221;<br \/>\n&#8220;Du&#8230;&#8221;, stammelte ich, hatte jedoch keine Ahnung, wie ich den Satz beenden sollte. Mary senkte den Blick auf den Boden. In diesem Moment realisierte ich erst richtig, was sie mir da gerade er\u00f6ffnet hatte. Ein gl\u00fcckliches Lachen brach aus mir heraus. Ich hob sie hoch und wirbelte sie durch die Luft. Mary stie\u00df ein erschrockenes Keuchen aus, dann lachte auch sie. Ich konnte es kaum glauben. Aber ich w\u00fcrde tats\u00e4chlich Vater werden. Und ich hatte die beste Frau an meiner Seite, die man sich nur w\u00fcnschen konnte.<\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"624\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">3    <\/span>\r\n<\/div><div class=\"pld-dislike-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-dislike-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"624\" data-trigger-type=\"dislike\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-down\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-dislike-count-wrap pld-count-wrap\">0<\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Mary?&#8221;, rief Draco die Treppe hoch, &#8220;Wo bleibst du denn?&#8221; &#8220;Bin auf dem Weg!&#8221;, rief ich leicht gestresst zur\u00fcck, &#8220;Entspann dich.&#8221; Keuchend zog ich meinen Koffer die Treppe runter und verfluchte mich dabei selbst, auf Hermine Granger geh\u00f6rt und den Hauselfen Urlaub gegeben zu haben. 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